An(ge-)dacht

„Sind wir nicht alle ein bisschen Bluna?“ Mit diesem Satz wurden früher Situationen erklärt, die unerklärlich sind. Verrücktheiten, Auffälligkeiten, Abwesenheiten aller Art. Geben wir es zu: wir alle haben eine Schlagseite. Bei David war es in Psalm 38 schlimmer. Er hatte größere Probleme. Schnallen Sie sich an: König David war krank vor Sünde! Ja, wirklich, so hat er es verstanden. Uns kommt das heute reichlich „Spanisch“ vor, nicht wahr? Zu wissen, dass man falsch liegt – na gut. Wenn es denn sein muss! Aber dazu Gott das Recht einräumen mich dafür abzustrafen? Au Backe! Doch genau das tat David. Tun Sie das auch, liebe Leser? Bei David ging es so weit, dass er nicht nur mit seinem Latein am Ende war, sondern überhaupt. Total kaputt. Zur Veranschaulichung kleidete er Sünde in Bilder. Er trug sie wie einen viel zu schweren Rucksack. Sie schmerzte ihn bis in die Knochen. Sünde krümmte seinen Körper wie frische Trauer. Sünde türmte sich wie gestapelte Gewichte über ihm. Als unsichtbare Wunden trennten sie ihn von Gott. Motto: Freunde gehen, Feinde bleiben. Dreimal sprach David in Psalm 38 Gott direkt an. Verse 2, 16 und 10: Gott kannte Davids Problem und seine Sehnsucht nach Heilung! Danach heilte sich der König gewissermaßen selbst. Äußerer und innerer Druck führten zum Sündenbekenntnis (19). Bei uns? Häufig zum Vertuschen! Wer gibt das schon gerne zu? Lernen wir vom besten König, den Israel je hatte?!  Moment. Da gab es doch noch einen Besseren: Jesus Christus, den König der Juden. David nannte ihn „seinen Herrn“, ohne ihn persönlich zu kennen. Jesus wurde „Sohn Davids“ genannt. Für uns gilt: dieser Herr vergibt auch unsere Sünden, wenn er unser Herr ist und wir sie vor ihm zugeben. Tun Sie das und Sie werden Heilung erfahren! Wie wird die Heilung sein? Das weiß Jesus allein! Lassen Sie sich überraschen, genau wie ich.

Armin Bräuning