Startseite

Bild der Evangelischen Gemeinschaft Buckow

Herzlich Willkommen!
Besuchen SIe unsere Gemeinschaft!
Eine Kirche, im Herzen von Buckow, am Rande der Gropiusstadt.

Fritz-Erler Allee 79
12351 Berlin
030 – 60 97 28 91

Gottesdienst
Jeden 1. und 2. Sonntag im Monat um  10:30 Uhr
Jeden 3, 4 und 5. Sonntag im Monat um 18:00 Uhr
(im Winter um 17:00 Uhr)

Auch in schwierigen Zeiten Gottes Wort hören - Telefonandachten:

jeden ersten Freitag im Monat mit Johannes Weider (Verbandsinspektor a.D.)

jeweils 19:00 - 19:30 Uhr

Einwahl zum Festnetztarif: 06151-275 269 356. Code: 9529



Angedacht: August 2021

Neige, HERR, dein Ohr und höre! Öffne, HERR, deine Augen und sieh her! (2. Könige 19 Vers 16)

Zeitreisen faszinieren, nicht wahr? Zurück an legendäre Orte oder Voraus in unbekannte Welten und Strukturen. Kunst, Literatur und Kino verdienen sich damit eine goldene Nase. Historienfilme waren immer beliebt. Die Zukunft erfinden ebenso. Elon Musk will auf dem Mars eine Stadt bauen. Im Museumsdorf Düppel möchte eine Eigentümerin mit König Arthos an der Rittertafel speisen. Solche Fantasien regen unseren Entdeckergeist an. Spiele wie „Siedler von Catan“ nutzen diese Neugier aus. Entdecken und Erobern wollen Alle. Der Monatsspruch fällt im 8. Jh. vor Christus zwischen zwei Drohungen, die Hauptstadt der Juden zu vernichten. Sanherib, der König von Assur, kam als Eroberer ins Land. Gott schenkt den Bedrängten ein Gipfeltreffen biblischer Personen: König Hiskia trifft den Propheten Jesaja! Jesaja verspricht, dass Sanherib die Stadt nicht einnehmen wird. Stattdessen wird der König ohne Beute nach Hause fahren und dort durch seine Söhne getötet werden. Damit blieben die Truppen zunächst trotzdem vor der Stadt. Wie ging der fromme König Hiskia mit der Gefahr um? Er ging in die Kirche und schüttete dort sein Herz aus. Er hat die Last auf zweifache Weise bei Gott abgelegt. 1. Er betet Gott als allmächtigen Schöpfer an! 2. Er bittet Gott um konkrete Hilfe! Hiskia möchte Gottes Ohren und Augen bei sich wissen, damit er hört und sieht, was gerade passiert. Ist das nicht vermessen? Dürfen wir so konkret beten? Ja, ganz bestimmt, sonst stünde es nicht so in der Bibel. Dann schilderte er seine Situation. Warum? Wusste Gott das nicht? Doch! Er möchte es trotzdem hören, möchte uns hören! Lassen Sie uns von Hiskia lernen. Raus mit den Infos über den heutigen Tag. Raus mit dem, was uns auf der Seele brennt. Davor aber lasst uns den Lebendigen anbeten. Ich hab es mir angewöhnt, zuerst zu danken und zu loben, bevor ich um Hilfe schreie. Bei mir passt das gut zusammen. Ich kann das nur empfehlen. Tun Sie sich was Gutes und schütten Sie Ihr Herz vor dem Schöpfer aus!


Armin Bräuning