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Bild der Evangelischen Gemeinschaft Buckow

Herzlich Willkommen!
Besuchen SIe unsere Gemeinschaft!
Eine Kirche, im Herzen von Buckow, am Rande der Gropiusstadt.

Fritz-Erler Allee 79
12351 Berlin
030 – 60 97 28 91

Gottesdienst
Jeden 1. und 2. Sonntag im Monat um  10:30 Uhr
Jeden 3, 4 und 5. Sonntag im Monat um 18:00 Uhr
(im Winter um 17:00 Uhr)

Gemeinsam gegen Corona: Achten Sie bitte in Anbetracht der steigenden Fallzahlen bei Ihrem Besuch weiterhin auf die Einhaltung der Hygiene-Emfpehlungen des RKI. 

Weitere Informationen finden Sie hier.



Angedacht: November 2020

Jeremia bedeutet „Jahwe erhöht“. Hat der Prophet das erlebt? Der Monatsspruch sagt JA, die 52 Kapitel seines Buches schreien häufig „NEIN“. Der Mann war oft verzweifelt! Schein-Gläubige, die es mit Gott nicht so genau nahmen, lachten ihn aus. Mindestens dreimal saß er im Knast. Ein Priester prügelte ihn krankenhausreif und warf ihn danach „weg“ (20,2). Viele glauben, dass Jeremia in Ägypten durch Steinigung starb. „Erhöhung“ sieht anders aus, nicht wahr? Allerdings spricht das Buch diese Sprache deutlicher! Nicht nur einmal rettet Gott seinen Mann aus größter Not! In Kapitel 26 fordern antike Pfarrer seinen Tod. Er verteidigt sich. Die Ankläger erinnern an den Propheten Micha, der 100 Jahre davor Vergleichbares angekündigt hatte. Zack, das saß! Bemerkenswert biblisch war diese Rettung! Liebe Leser, ich kann nur empfehlen, dass Sie ebenfalls dieses alte Buch lesen. Der November mit seinen trüben Tagen bietet die ideale Stimmung. Spannend, dass im Monatsspruch die Leute „weinend“ und „flehend“ kommen, nein: „geführt werden“! Gott kann auch Stimmungen. Regt Sie Corona nicht auch zum großen Nachdenken an? Leben wir, wie wir sollen? Wie es unserer Erde gut tut? Hat mein Nachbar etwas davon, dass ich neben ihm wohne – und wenn ja: WAS? In einem Jugendkreis gibt es das Gute-Nacht-Lied von Matthias Claudius, der darin betet: „Bewahr uns vor Strafen, lass uns ruhig schlafen, und unseren kranken Nachbarn auch!“ Jeremia 31 predigt künftiges Heil für Israel, das der Prophet nicht mehr erleben konnte. Er wusste nicht, das der Heiland 600 Jahre nach ihm in Behlehem geboren wird. In den Sätzen danach nennt Jeremia sogar Gottes Anführer-Methode: als Hirte! Christen kennen Jesus Christus als Ihren Hirten! Was bringt mir das? Der Hirte kennt die Plätze, wo es gute Nahrung gibt: es sind „Wasserbäche“ für Leib und Seele. In unserer Gemeinschaft erfahren Sie noch mehr davon.


Armin Bräuning