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Bild der Evangelischen Gemeinschaft Buckow

Herzlich Willkommen!
Besuchen SIe unsere Gemeinschaft!
Eine Kirche, im Herzen von Buckow, am Rande der Gropiusstadt.

Fritz-Erler Allee 79
12351 Berlin
030 – 60 97 28 91

Gottesdienst
Jeden 1. und 2. Sonntag im Monat um  10:30 Uhr
Jeden 3, 4 und 5. Sonntag im Monat um 18:00 Uhr
(im Winter um 17:00 Uhr)



Angedacht: Juni 2020

Liebe Leser, darf ich Sie schriftlich zu einem Großereignis entführen? Anders geht es ja nicht. Ein ganzes Land stand Kopf. Statt Frau Merkel regierte König Salomo. Es gab kein „Rudelgucken“ wie bei einer WM. Alle standen gut situiert in Gruppen. Zwölf Fürsten scharten ihre Stämme um sich. Alle standen im frisch erbauten Tempelgelände und erlebten das Richtfest des „fürstlichen Hauses“ (12). Schon Salomos Papa David hatte viel vorbereitet. Er wollte selbst bauen, durfte aber nicht, weil zu viel Blut an ihren Händen klebte (19). Diesen Umstand bringt der Monatsspruch (39b) auf den Punkt: das mit Gott ist Herzenssache! Salomo bekennt: „Der Himmel Himmel können dich nicht fassen, wie viel weniger dieses Haus, dass ich gebaut habe“ (27). Dieser Gott sieht „wenn jemand gegen seinen Nächsten sündigt und der einen Fluch auf ihn legt“ (31). Er sieht „wenn sein Volk vor dem Feind geschlagen wird, weil sie gesündigt haben“ (33). Selbst fehlender „Regen“, (35) „Hunger“ (37) und „eine Pest“ konnten mit Sünde in Verbindung stehen. Glauben Sie bitte nicht, dass Gott mit Covid 19 nichts zu tun hat! Bleibt die berühmte „Warum-Frage“ Antwort Salomos: damit die Betroffenen „umkehren, seinen Namen preisen, zu ihm beten und bei ihm um Gnade flehen“ (33). Wenn also Etwas zwischen Dir und Gott steht, „dann höre du es im Himmel. Vergib und handle und gib jedem nach all seinen Wegen, da du sein Herz kennst“ (39a). Der Philosoph Blaise Pascal hat im 17. Jh. im Sinne Salomos gebetet: „Alles, was nicht Gott ist, kann mein Erwarten nicht erfüllen. Öffne mein Herz, Herr, dringe in mich ein in diesen Ort des Aufruhrs, den die Laster besetzt halten. Sie halten ihn in ihrer Gewalt. Ziehe dort ein wie in das Haus des Starken, aber fessele zuvor den starken und mächtigen Feind, der es beherrscht, und nimm dann die Schätze, die sich dort befinden.“ Ich schließe mich meinen „Vorrednern“ an und empfehle: klären Sie, falls nötig, Ihr Verhältnis zwischen Ihnen und Gott! Er ist immer ansprechbar!


Armin Bräuning